"Es gibt einen ganz klaren Handlungsbedarf der Politik – auch freiberufliche Hebammen haben ein Recht auf faire Entlohnung. Sie brauchen Rahmenbedingungen, die eine wirtschaftlich rentable Geburtshilfe zulassen". Neben dem Problem der gestiegenen Prämien der Berufshaftpflichtversicherung sind die Vergütungen für Hebammen insgesamt zu niedrig. Ein Stundenlohn für gerade mal 7,54 Euro ist für solch eine wichtige Arbeit schlichtweg zu wenig. Die wichtige Beratung und die Begleitung von Mütter gleich nach der Geburt eines Kindes werden nicht ausreichend honoriert, obwohl dies ein wichtiger Teil der Arbeit der Hebammen ausmacht.
Die Hebammen machen eine wichtige Arbeit für Frauen. Nur so können Frauen entscheiden, wie und wo sie ihre Kinder bekommen. Es darf nicht sein, dass Hebammen entweder aufgeben oder Mehrarbeit leisten müssen. Die Hebammen müssen besser entlohnt werden!
<media 1339 _blank>Hier ist der Presseartikel des Reutlinger General-Anzeigers.</media>




