Im Vorfeld wurde von vielen Akteuren vor einem Kahlschlag in der Arbeitsförderung und erheblichen Nachteilen für Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger gewarnt. Mittlerweile lässt sich eine erste Bilanz ziehen – und diese bestätigt die Befürchtungen. Es droht das Ende der Solidarität mit den Schwachen. Gleichzeitig geraten die Beschäftigungsträger selbst in einen Existenzkampf.
Die Berichte beim Fachgespräch waren katastrophal. Es wurde deutlich, dass gerade die Gruppe der Langzeitarbeitslosen betroffen sind, weil sie keinerlei Chancen erhalten. Und ebenso stehen manche Beschäftigungsträger vor dem Aus. Kritisiert wurde insbesondere, dass eine marktnahe Beschäftigung nicht mehr möglich ist. Entscheidend aber sind die Budget-Kürzungen. Ich sehe mich bestätigt – die Instrumentenreform hatte nur einen Grund: Der Sozialhaushalt sollte gekürzt werden – um jeden Preis und zu Lasten der Langzeitarbeitslosen.
<media 2848 _blank>Bericht in den Reutlinger Nachrichten</media>




